Catrin`s Blog

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Hier ist mein Blog für euch. Hier erleutere ich euch meine Ergebnisse einer Umfrage, die ich bei den Deutschen Meisterschften in Bielefeld gefunden habe


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Welche Schläger werden von der deutschen Spitze gespielt.

 

Bei den Schlägern liegt Yonex mit 47% vorne.  Dahinter Victor gefolgt von Babolat und Oliver. Mit der Hilfe des Diagrammes Verträge aus unserem letzten Eintrag, merkt man das 10% mehr Spieler mit Yonex Schlägern spielen, als sie Verträge haben. Bei Babolat sind das 4% und bei Victor 2%. Wenn man diese Prozente zusammen rechnet kommt man auf 16%. Das entspricht ungefähr dem Anteil der Spieler ohne Vertrag. Diese Feststellung ist nicht unerheblich, weil es ja eine freie Schlägerwahl ist. Mehr als die Hälfte der Spieler ohne Vertrag entschieden sich für einen Yonex Racket. Betrachtet man sich die Victor Modelle, die von 14 % der Spieler gespielt werden,  ist nur der Victor Jetspeed S-10 mit 62% zu betrachten (wohl auf Grund ihres Vertrags). Bei den anderen Modellen ist die Verteilung gleichmäßig. Auch bei den übrigen Marken ist keine Tendenz festzustellen.

 

Schlaeger_MarkenYonex_Schlaeger_typen

 

Aufgrund des hohen Marktanteils konzentrieren wir uns nur auf die Yonex-Modelle.

Betrachten wir die Yonex Schlägerserien  Voltric Power, Nanoray Speed und Arcsaber Kontrolle. Hier liegt klar die Voltric Serie mit 60%  vorne vor den Arcsaber mit 28% und Nanoray mit 12%. Diese Aussagen haben wir noch einmal in die verschieden Disziplinen aufgeteilt. Zuerst unterteilt in den Geschlechtern. Hier sticht ins Auge das sowohl bei den Männern als auch bei den Damen der Voltric vorne liegt. Bei den Frauen folgt auf den Voltric der Nanoray, den die Männer überhaupt nicht  spielen. Die Nanoray Schläger sind also klassische Damen Schläger. Mit einem Nanoray Racket können Sie kurze und schnelle Schläge setzen.  Ebenso beträchtlich ist der Unterschied bei den Arcsaber Modellen, die von Frauen nur zu 10% gespielt wereden, bei den Herren dagegen zu 40%.

 

Schlaegerserie_FrauenSchlaegerserie_Maenner

 

In den Disziplinen Doppel und Mixed wird, wie auch in den Einzeln zu 62% auf die Voltric Serie gesetzt. Die Nanoray Serie liegt bei beiden Diagrammen gleich auf. Die Arcsaber Modelle werden zu 25% im Doppel und Mixed verwendet und zu 14% im Einzel. Bei den Spielern, die alle Disziplinen Spielen ist es eine ganz klare Sache. Hier wird nur die Arcsaber Serie benutzt und das zu 100%.

 

Schlaegerserie_Doppel-mixedSchlaegerserie_Einzelalllrounder

 

Danach haben wir uns die Unterschiede bei den Links- und Rechtshändern angeschaut.  Auch wenn mehr Rechtshänder als Linkshänder befragt worden sind lässt sich auf den ersten Blick klar erkennen, dass die Linkshänder die Arcsaber Reihe bevorzugen die Rechtshänder dagegen die Voltric Serie. Die Nanoray Serie spielt keiner der befragten Linkshänder.

 

schlaegerserie_RechtshaenderSchlaegerserie_Linkshaender

 

Yonex_SchlaegerDie beliebtesten Schläger sind der Voltric 80 E-tune, der Voltric Z-force 2 und der Arcsaber 11 mit je 20% gefolgt von den Voltric 70 E-Tune mit 16%. Die restlichen Modelle liegen gleich auf. Hier ist noch einmal zu erkennen, welche Serie am meisten gespielt wird, nämlich die Voltric Serie.

 

 

Doch wer denkt Damen und Herren spielen zu gleichen Anteilen die Schläger, liegt falsch!!

Denn keiner der befragten Herren spielt den Voltric 70 E-Tune, dass lässt sich natürlich nicht auf dem ersten Blick entdecken. Wir haben die Schläger, noch einmal unterteilt zwischen Damen und Herren. Bei der Nanoray Serie sticht außerdem ins Auge, dass kein Modell von Männern gespielt wird. Die Herren vertrauen auf den Voltric 80 E-tune oder den Z-Force 2 aber auch den Arcsaber 11,  der auch zu 10% von Frauen gespielt wird.

  Yonex_Schlaeger_Maenner Yonex_Schlaeger_Frauen

Bei den Damen hingegen ist der Voltric 70 E-Tune klarer Favorit.

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Racketstar führte bei den Deutschen Badmintonmeisterschaften in Bielefeld eine Spielerbefragung durch. Hier die Auswertung:

 

Bei den Befragten handelt es sich um die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften am 5. Februar 2017. Leider war es nicht möglich alle Spieler zu befragen und durch unseren Standort ist diese Auswertung ein wenig Hessen lastig.

Uns haben die Themen Vertrag, Marke, Schläger, Besaitung, Schuhe und Kleidung interessiert und dazu Fragen gestellt und das kam dabei heraus:

Vertrag

Wie wird die deutsche Spitze gefördert?

Die meisten Spielerverträge hat Yonex mit 37% der befragten Spieler gefolgt von Victor mit 12%, Babolat 7%, Oliver 9% und Forza 5%. Überraschenderweise haben 18% der Aktiven keinen Vertrag. Von den Spielern mit persönlichem Markenvertrag haben 60% einen Vollvertrag, 23% einen 50%-Vertrag und 13% einen Budget-Vertrag. Jeweils 2% haben ¾-Vertrag oder einen Händlervertrag.

Vertragsarten-Vertag_Seite_1

Betrachtet man jetzt aber die Vereins-Verträge, dann deckt sich das nicht mit denen der Spieler.

Hier liegt Victor vor Yonex.  Entsteht hier ein Konflikt

Marke_Verein

Die Spieler mit Markenvertrag spielen auch im Verein die Schuhe, Schläger, und Saiten ihrer Vertragspartner. Sie müssen bei Vereinsspielen der Liga nur die Kleidung der Vereinspartner anziehen!

Also ist das Konfliktpotential relativ gering.

 

 

 

Kleidung, Schuhe

Die überwiegende Mehrheit ist zufrieden mit der Kleidung ihrer Ausstatter. Die Damen haben mehr Wünsche und Ideen  als die Herren. Wen wundert’s!

Es werden z.B.: mehr Tops gewünscht. Dies aber gleichermaßen von den Damen und Herren.

1/3 der Befragten haben aber auch den Wunsch nach einer farbenfrohen Kollektion.

In der Summe aller Produkte also Kleidung, Schuhe, Schläger und Saiten hat Yonex mit 48% den größten Marktanteil, weit vor Victor mit 19%. Wenn wir die Anteile mit den Verträgen vergleichen stellen wir fest, dass die Spieler mehr Victor und Yonex Produkte benutzen als der Anteil der Verträge vermuten lässt.

Marken_alle_Produkte

Wie kann das sein?

Natürlich spielt hier der Anteil der Spieler ohne Vertrag eine Rolle. Dennoch lässt sich erkennen wer hier der Verlierer ist.

Oliver hat 11% Verträge aber lediglich einen Produktanteil von 5%. Wir sehen den Grund darin, dass Spieler der Marken Oliver oder FlyPower zwar auf die Schläger, teilweise auch auf die Kleidung ihrer Vertragspartner setzen aber Saiten oder Schuhe von anderen Marken verwenden. In der Auswertung der Produckte tauchen auch die Marken Adidas und Asics auf. In der Späteren Auswertung schließen wir darauf, dass es sich hierbei nur um die Schuhe handelt.

Das sehr wunderlich ist, da weder Asics, noch Adidas typische Badminton Ausstatter sind.

 

Marken_Schuhe1

Bei den Schuhen hat  Yonex den weit größten Marktanteil, vor Victor mit 16%, Danach schon der Allrounder Asics mit einen beachtlichen Marktanteil von12%.

 

Schumarken_FrauenSchuhmarken_Maenner

 

66% der Damen spielen mit einem Yonex Schuh. Hier setzt sich modernes und schickes Design durch, da dies auch eins der Auswahlkriterien neben einer guten Passform ist. Von den Spielerinnen mit Yonex Schuh spielen mehr als die Hälfte das Spitzenmodell SHB-02-L. Die Herren bevorzugen ganz klar den Unisex-SchuhSHB-87. Rechnet man den Unisexschuh SHB-75 dazu, spielen die Hälfte der befragten Männer ein Yonex Unisex Model. Bei den Frauen hingegen nur 22%.

Frauen_Yonex_SchuheMaenner_Yonex_Schuhe

Victor_Schuhe

Victor hat bei den Frauen nur ein Marktanteil von 6% Bei den Männern hingegen sind es ganze 26%.

Wo kommt dieser Anteil her?

Das lässt sich wohl auf die Verträge zurückführen und hier überwiegt ganz klar das Spitzenmodell SH-P9100 vor den anderen Victor Schuhen.

Eine Einzelanalyese der anderen  Marken ist hier uninteressant.

 

 

 

 

Fazit

Zum Schluss unserer ersten Auswertung können wir zusammenfassend sagen, dass Yonex klar den größten Marktanteil hat. Victor ist mit großem Abstand die Nummer Zwei.

Nur bei den Vereinsverträgen konnte sich Victor durchsetzen.

Wir haben uns, unabhängig von dieser Erhebung, Stimmen von Vereinsvertretern eingeholt und wenn man deren Argumente bewertet, ist das Gesamtergebnis wieder stimmig.

Für die Vereine sind die primären Entscheidungskriterien Kleidung und Bälle. Und das nicht nur für die Spitzenmannschaften (denen Spieler wir ja hier befragt haben) sondern für den Gesamtverein.

Und hier hat die Marke Yonex einen entscheidenden Nachteil, nämlich eine mehrjährig lieferbare Teamkollektion mit durchgängigen Größen für Kinder und Erwachsene.  Ballqualität und Preis spielt zwar eine Rolle, ist aber wohl nicht entscheidend, wenn das Gesamtpaket für den Verein stimmt.

Statistisch nicht belegbar, aber in der Meinungsäußerung durchaus positiv bewertet wurde die Marke Forza. Vor allem die Kleidung wurde durch die Bank von den meisten Aktiven gelobt.

In unseren nächsten Eintrag werden wir die Schläger und Saiten analysieren. Es lohnt sich also  wieder vorbei zuschauen.

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